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. . Dieser
virtuelle Regiobahnhof erhebt keinen Anspruch auf ästhetische Vollendung,
auf nutzungstechnische Perfektion, Machbarkeit, oder Ähnlichem.
Es
ist ein Versuch einen Magnetbahn-Vorortbahnhof zu konzeptionieren, der
folgende Merkmale aufweist:
- Zweispurige Schnellfahrstrecke für Durchfahrten
Zunächst ging es darum, die Schnellfahrstrecke vom Bahnsteigsbereich abzugrenzen, denn bei Geschwindigkeiten um 500 kmh ist das zwingend notwendig. Entweder also die Bahnsteige weiter abseits der Hauptstrecke legen - was sich im nachhinein als die bessere Lösung zeigen würde - oder es gilt Schallschutzwände aufzustellen. Die Schallschutzwände hier im Beispiel sind zwar riesig, aber durchaus möglich - in dieser Höhe kommen sie bei der Verlängerung der Berliner Stadtautobahn zum Einsatz. Anfangs plante ich ausschliesslich die Schiebebühne als Gleiswechsel-Möglichkeit für endende Regio- und Cargo-Sektionen - also keine Weichen. Bei näherer Betrachtung jedoch wurde klar, dass das Abbremsen auf der Haupstrecke bis zum Stillstand und das Ausschwenken ungünstiger ist als die Weichenstellung, bei der dann mit mittlerer Geschwindigkeit eingefahren werden kann und die restliche Abbremsung auf dem Abzweig erfolgt - wie es ja auch auf einer Autobahn erfolgreich praktiziert wird. Ebenso das Gleiche beim Beschleunigen. Grundgedanke der Schiebebühne war, ein zweites Gleisstück parallel mitlaufen zu lassen, welches die enstandene Lücke doppelt so schnell wieder schliesst als eine Weiche, die ja erst zurückschwenken muss. Ein grosser Vorteil der Schiebebühne ist, dass somit mehrere Gleiseabzweige angefahren / gewechselt werden können, als bei einer Weiche.Der Nachteil ist klar ersichtlich: Die Schiebebühne kann nur kurze Sektionen bewegen - bei Mehrsektionen-Zügen bleibt nur die Weiche. Es
ist hier also eine Doppellösung vorhanden. Die Weichen für längere
Züge, die lediglich einen Zwischenhalt einlegen, und zusätzlich
die Schiebebühne, um an diesem Bahnhof endende Einheiten, wie "Schienenbusse"
und Cargo-Sektionen zu bewegen.
Ideal
ist bei dieser Lösung, dass die Vorort-Sektion, die auf dem eingleisigen
Zubringer verkehrt hier vollen Zugang zur Hauptstrecke und zur Wartungshalle
hat, sowie am gleichen Bahnsteig hält wie die Fernsreise-Züge.
Die Regio-Sektion könnte also ihre Fahrgäste absetzen, dann ausgeschwenkt
werden, während bereits die Weiche stellt für einen ankommenden
Fernreisezug, sodass der Fahrgastwechsel in kürzester Zeit auf dem
selben Bahnsteig erfolgen kann! Ist der Fernzug abgefahren, wird für
jene Fahrgäste, die in den Regiozug wollen, die Regiosektion wieder
eingeschwenkt und fährt wieder kurz vor an den Bahnsteig. Natürlich
könnte man das auch durch einen drittes Bahnsteig-Gleis "gegenüber"
lösen - allerdings dann nur auf einer Richtungsseite. Hier in diesem
Fall kann die Regiosektion auf beiden Richtungsfahrseiten
eingeschwenkt
werden - das erspart den Fahrgästen den Treppenlauf des Seitenwechsels.
Architektonisch
geht hier sicher einiges moderner zu gestalten. Bahnsteigtüren parallel
zum Zug z.B., also ein geschlossenen Bahnsteig sollte das Mindestmass sein,
allerdings kann man wiederum annehmen, dass sich innerhalb des Bahnhofsgebäudes
ein Aufenthaltsraum befindet, in dem über elektronische Ankunftszeit
und über Monitore die tatsächliche Einfahrt des Zuges angezeigt
wird und somit ein passgenaues Betreten des Bahnsteiges mit direktem Einsteigen
ermöglicht, sodass die weingen Sekunden unter offenem Dach für
die Fahrgäste zumutbar erscheinen.
Im
Sommer hat ein offener Bahnsteig auch seine angenehmen Vorteile, bzgl Wahrnehmung
von Lebensqualität! Hier ist das Bahnsteigsdach übrigens bewusst
im Retro-S-Bahnstil gehalten.
Die
beiden Richtungsbahnsteigsgebäude sind für die Fahrgäste
mit Tunneln vebunden, was wiederum zu aufwendig erscheint im Verhältnis
zur offen Dachkonstruktion und zur Funktion und zu den Fahrgastströmen
eines Regiobahnhofes.
Die Schiebebühne
liegt bewusst über der Strasse um Wartungsarbeiten so zugänglich
wie möglich zu machen und auch um die "Attraktion" des Verschiebeprozesses
in den öffenentlichen Strasseraum mit einzubeziehen.
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